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Schulter

Wenn die Schulter einmal beleidigt ist, klagen Patienten oft über sehr starke Schmerzen. Kein Wunder, ist die Schulter doch das am komplexesten aufgebaute Gelenk im Körper. Unzählige Bänder, Sehnen und Muskeln verbinden die Arme mit Ihrem Oberkörper.

Um die genaue Ursache von Schmerzen zu lokalisieren bedarf es einer langjährigen Expertise. Und es braucht viel Fingerspitzengefühl, um eine passgenaue Therapie zu finden, um das beweglichste Gelenk wieder fit zu machen. 

Häufigste Fragen

Einklemmungssyndrom (subakromiales Impingement):

Man hat mir gesagt, ich habe ein "Impingementsyndrom". Was heisst das eigentlich?


Hinter diesem nahezu unüberwindbar komplizierten Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Problem im Schultergelenk, den Oberarmkopf zentriert zu halten. Impingement: kommt aus dem Englischen und bedeutet "Zusammenstoß". Hier ist das "Zusammenstoßen" des Oberarmkopfes mit dem Schulterdach bei gewissen Bewegungen, verursacht durch die schlechte Zentrierung des Schultergelenks, gemeint.

Ursache:

Ursachen für dieses Problem können einerseits eine kurzfristige Überanstrengung durch Arbeit oder Sport oder eine länger andauernde Überbelastung des Schultergelenks sein.

Weiters kann ein Ungleichgewicht im sehr komplexen Aufbau der Schulter ursächlich sein. Hierzu führt meist eine Verkürzung der schulterstabilisierenden Muskulatur in Kombination mit einer abgeschwächten Funktion von bestimmten Muskelgruppen der Schulter. Im Bereich oberhalb des Oberarmkopfes liegt ein Schleimbeutel, der auf dieses Ungleichgewicht sehr empfindlich und daher schmerzhaft reagieren kann.

Diagnose:

Zur Diagnose dienen verschiedene Untersuchungen an der Schulter, meist ist ein normales Röntgenbild der Schulter zusätzlich zur Diagnosestellung ausreichend.

Therapie:

Zum größten Teil wird das subakromiale Impingement nicht-operativ behandelt. Man kann aus einem grossen Spektrum der Physiotherapie (Kräftigungsübungen, aber auch Dehnungsübungen) schöpfen. Diese Therapien sollten zumindest für drei Monate intensiv durchgeführt werden und danach möglichst in den täglichen Ablauf eingebaut werden (z.B. als Sportart wie Schwimmen).

Falls die nicht-operative Therapie trotz intensiver Durchführung über mehrere Monate keine Beschwerdebesserung bringt, kann man auch eine Operation andenken.




Ich kann seit Monaten meine Schulter ohne ersichtlichen Grund immer weniger bewegen:

Schultersteife, "eingefrorene Schulter" (Frozen shoulder):


Es handelt sich um ein besonders unangenehmes Krankheitsbild, welches über die Jahre auch wiederkehrend Beschwerden machen.

Ursache:

Die Ursache dieser Erkankung des Schultergelenks ist trotz intensiver medizinischer Forschung noch nicht vollständig verstanden. Es kommt zu einer Verdickung und Versteifung der Schulterkapsel und der Bänder in diesem Bereich. Eine Rolle können eine Vielzahl von internistischen, neurologischen und rheumatologischen Erkankungen spielen, oft kann jedoch kein Grund für das Auftreten gefunden werden.

Diagnose:

Hier steht die Befragung durch den Arzt und die Untersuchung beim Arztbesuch im Vordergrund. Der Patient bemerkt bei dieser Erkankung, dass (meist ohne ersichtlichen Grund) die Schulter zu schmerzen beginnt. Nach einiger Zeit gehen diese Schmerzen zurück, die Beweglichkeit der Schulter nimmt jedoch ab. Nach weiterer vergangener Zeit löst sich diese Bewegungseinschränkung selbständig wieder auf. Insgesamt können sich diese Phasen über ein bis zwei Jahre ziehen, daher ist es für den Patienten eine besonders unangehme und mit starken Einschränkungen verbundene Erkrankung. Auf Bildern (z.B. Ultraschall oder MRT) ist die Schultersteife meist nicht eindeutig zu sehen.

Therapie:

Der Therapieansatz der Schultersteife ist hauptsächlich nicht-operativ. Es kann hier der entzündliche Prozess durch Infiltrationen und Tabletten gelindert werden. Zusätzlich ist eine physiotherapeutische Betreuung unbedingt notwendig. In seltenen Fällen - falls die nicht-operative Therapie über einen längeren Zeitraum keine Erfolge zeigt, kann es notwendig sein in einem gelenkspiegelnden (das heisst arthroskopischen) Eingriff, die Kapsel zu erweitern.




Kalkschulter (Tendinosis calcarea):

Ich habe unerträglich starke Schulterschmerzen, besonders nachts. Dasselbe hatte ich schon vor ein paar Jahren einmal, man hat mir gesagt, ich habe Kalk in der Schulter, was kann man dagegen tun?


Eine besonders schmerzhafte Erkrankung des Schultergelenks ist die Kalkeinlagerung in die flächige Sehnenstruktur im Schultergelenk.

Ursache:

Ursächlich dafür ist meist eine Minderdurchblutung der Sehne und dadurch ein Sauerstoffmangel ebendort. Meist klagen die Patienten über einen Ruheschmerz, der sich durch Bewegungen der Schulter verstärken kann.

Diagnose:

Zur Diagnose reichen - neben der Untersuchung des Schultergelenks - meist eine Röntgenaufnahme, besonders gut lässt sich der Kalk in der Ultraschall-Untersuchung nachweisen.

Therapie:

Um die Schmerzen vorerst etwas zu lindern, kann man Schmerzmedikamente verordnen, auch eine Spritze in die Schulter kann den grössten Schmerz gut bekämpfen.

Wichtig zu wissen ist, dass sich der eingelagerte Kalk oft mit der Zeit von selbst auflöst und die Schmerzen dadurch zurückgehen. Leider kann jedoch eine Kalkbildung erneut auftreten. Vorbeugend kann man eine muskelkräftigende Physiotherapie verordnen.

In hartnäckigen Fällen oder wenn das Problem des Kalks in der Schulter den Patienten immer wieder stört, kann man den Kalk auch im Rahmen einer gelenkspiegelnden Operation (arthroskopisch) entfernen. Auch hier ist nach der Operation eine physiotherapeutische Betreuung von besonderer Wichtigkeit.




Ich habe einen sitzenden Beruf und arbeite viel am Computer. Ich habe schon länger Schmerzen im Bereich der Schultern, des Nackens und des Rückens. Was kann ich dagegen tun?


Längerfristiges und wiederkehrendes Verharren in ein und derselben Position ist für unseren Körper schädlich. Gerade die sitzende Tätigkeit und das Arbeiten am Computer kann so zu schmerzhaften Schulterbereich, Genick oder Rücken führen.

Möglichst ergonomisches Arbeiten mit richtigem Abstand und Höhe des Monitors, richtig platzierter Tastatur und einem ergonomischen Arbeitssessel ist zur Vermeidung von anhaltenden Beschwerden besonders wichtig.

Im Rahmen vieler arbeitsmedizinischer Studien gab es Untersuchungen bezüglich der Wirksamkeit von Streck- und Dehnungsübungen in regelmässigen Abständen während der Arbeit. In einer dänischen Studie aus dem Jahr 2011 wurde z.B. festgestellt, dass bereits 2 Minuten körperliche Aktivität ausreichen, um Schmerz und Verspannungen wesentlich zu lindern.